Islam und Maria: Maryam im Koran

Islam und Maria, Maryam im Koran
Maria im Islam (Maryam)
Maria im Islam (Maryam) nimmt einen einzigartigen Platz ein: Sie ist die einzige namentlich im Koran erwähnte Frau, der eine gesamte Sure (Sura 19, Maryam) gewidmet ist. Sie gilt als die tugendhafteste Frau und die Mutter eines der großen Propheten, Jesus (Isa). Zum vollständigen Artikel: Islam und Maria.Maria im Koran
Der Koran erwähnt Maria in 34 Versen von 11 Suren. Er bestätigt ihre Jungfräulichkeit, die Ankündigung durch den Engel, die gebärende Jungfrau unter einer Palmenbaum im Wüstengebiet und ihre Unschuld ohne Sünde. Er lässt jedoch die leibliche Muttergottes (im Islam wird Jesus nicht als Gott angesehen) und ihre Beziehung zur Erlösung aus.Übereinstimmungen und Unterschiede
Übereinstimmungen: Jungfräulichkeit Marias, Ankündigung durch einen Engel, wunderbares Geburtenereignis, vorbildliche Heiligkeit, Rolle als Mutter eines außergewöhnlichen Propheten.Fundamentale Unterschiede: Der Islam lehnt die Göttlichkeit Jesu ab, daher kann Maria nicht als “Mutter Gottes” betrachtet werden. Die Theotokos (Gottesgebärerin) ist der unüberwindbare Bruchpunkt.Dialog und Pilgerreisen
In Mariänen-Heiligenstätten wie Fátima und Lourdes pilgern Muslime, um Maria zu verehren. Dieses wenig bekannte Phänomen eröffnet Möglichkeiten für interreligiösen Dialog. Das Dokument des Vatikans Nostra Aetate (1965) erwähnt die islamische Verehrung Marias als Kontaktpunkt.Weiterführende Studien
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