“Teu Pai e eu”: Maria, José e a paternidade na Sagrada FamíliaAls Maria und Josef Jesus im Tempel finden, fragt die Mutter ihn: »Warum habt ihr uns das angetan?«, und sie verweist dabei sofort auf den Schmerz, den sein Verschwinden ihnen bereitet hat. Sie spricht Josef als »Vater« an: »Siehe, dein Vater und ich haben dich angstvoll gesucht« (Lk 2,48). Es war der heilige Lukas selbst, der berichtete, dass Simeon: »ins Tempel ging. Und während die Eltern das Kind Jesus dorthin brachten« (Lk 2,27). »Der Vater und die Mutter Jesu staunten« (Lk 2,33). »Seine Eltern gingen jedes Jahr nach Jerusalem« (Lk 2,41).Keine Erklärung zur Erzählung von Josef, kein Adjektiv (rechtlich, adoptiv), das seine Rolle spezifiziert. Tatsächlich war es, nachdem die jungfräuliche Empfängnis Marias durch den Heiligen Geist klar behauptet wurde, nicht notwendig, darauf jedes Mal hinzuweisen, wenn Josef in Bezug auf Jesus erwähnt wird.Es gibt jedoch noch einen anderen Grund. Josef war der Vater Jesu in jeder Hinsicht. Wenn es damals ein Standesamt gegeben hätte, wäre Josef dort als Vater eingetragen worden, und gemäß der sozialen Ordnung jener Zeit wurde die Vaterschaft durch die Ehe und die Abstammung definiert.Santo Agostinho schrieb über Josef: *”Wer sagt… soll nicht Vater genannt werden… setzt die Essenz der Vaterschaft in die Lust, mehr als in die Zuneigung der Liebe. Aber er lebte die Vaterschaft des Herzens besser als irgendjemand die der Fleisch.”* Josef war der Ehemann von Maria, ohne jede fleischliche Bindung, nur durch den Bund der Ehe.Die Stärke des Arguments ist klar. Kann ein Mann, der seinen Samen gibt, um eine Frau zu befruchten, die er nicht kennt, als Vater des Kindes bezeichnet werden, das sie empfängt? Andererseits ist ein Mann, der ein verlassenes Kind adoptiert und es mit Liebe und Hingabe erzogen hat, zweifellos sein Vater.In der Enzyklika *Redemptoris Mater* hebt Johannes Paul II die außergewöhnliche Rolle von Josef in der Heiligen Familie hervor: *”Die Geburt Jesu in Bethlehem gab dieser einzigartigen und außergewöhnlichen Familie ihren Ursprung… In der Familie kam der Sohn Gottes, gezeugt und geboren von der jungfräulichen Mutter, in die Welt…”*Jose erfüllte seine väterliche Rolle, indem er Jesus vor Herodes schützte und später vor der potenziellen Gefahr bewahrte, die von Archelaos ausging. Er verließ sein Heimatland und führte seine Familie in fremde Länder, was Selbstlosigkeit und bedingungslose Liebe zeigte.Für die Eltern des dritten Jahrtausends ist Josés Lehre klar: das Wohl der Kinder über alles stellen, sie vor moralischen und körperlichen Gefahren schützen und die Taufe als ein grundlegendes Recht achten.
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